Hallo alle Wald- und Naturfreunde, hier mal was zum Nachdenken!

So einen milden Winter hat es, so lange ich lebe, noch nicht gegeben. Wer durch Deutschlands Wälder geht (fährt) findet sehr zahlreich abgestorbene Bäume vieler Arten – Nadelbäume am häufigsten. Klimawandel?!

1981 habe ich meine ersten beruflichen Schritte in der Forstwirtschaft begonnen. Ein Praktikum im Forstausbildungsstützpunkt in Büsnau (Stuttgart). Zu diesem Zeitpunkt gab es in jeder Gemeinde noch eigene Waldarbeiter, die sich meist mit “ihrem“ Wald identifizierten! Das heißt, jeder Förster und Waldarbeiter hat das ganze Jahr darauf geachtet, wo sich ein Käferbaum befindet und hat sofort die “Alarmglocken“ geläutet und es wurden sofort Maßnahmen eingeleitet dieses Problem zu beheben – Baum wurde gefällt, Vorort entastet und entrindet, gegeben falls Äste und Rinde verbrannt. Dieses geschieht heutzutage nicht! Käfer können sich meist über ein Jahr und sogar länger vermehren und ausbreiten, da die Waldarbeiter und Förster vor Ort nicht mehr existent sind. Angebote von Fremdfirmen müssen eingeholt werden und diese Fremdfirmen werden viel zu spät die Käferinvasionen bearbeiten.

Der Klimawandel ist da, keine Frage aber die Wegrationalisierung von Fachkräften???

Ich hoffe es wird auch wieder ANDERS!

Euer Matthias

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