Früher hat man Luzerne, in Büschel gebunden und kopfüber hängend getrocknet um sie dann im Winter, dem Wild als Futter an Bäumen und an den Futterraufen anzubieten. Heutzutage wird meist Apfeltrester in Fässern siliert. Dies muss aber richtig gemacht werden sonst leidet das Wild und kann sogar daran verenden!
Als ideal eignet sich Apfeltrester mit einer 10%igen Hafer Beimischung, wer möchte kann auch einen kleinen Anteil Futterkarotten, gehäckselt zufügen. Das Ganze muss aber gut durchmischt werden! Dazu sollten sich mehrere Reviere zusammen tun und mit einem Mischwagen aus der Landwirtschaft die Komponenten mischen. Schichtweise in saubere Fässer füllen und einstampfen. Salz sollte keines zugemischt werden, stattdessen die Salzlecken als Pfahlsulzen das ganze Jahr bestückt sein.
Die Fässer müssen mit dem Deckel bedeckt werden und der Sprengring einmal fest verschlossen und anschließend wieder geöffnet werden, aber am Fass bleiben, damit Gärgase austreten können aber nicht Sauerstoff in die Fässer eindringen soll. Nach 10 bis 20 Tagen können dann die Fässer verschlossen werden.
Wild darf jetzt in der Jagdzeit in BW gekirrt werden und anschließend (mit einer genehmigten Fütterung) mit demselben Futtermittel gefüttert werden, dies ist wichtig für eine gesunde Verdauung beim Wiederkäuer!
Hier das Thema nochmal von einem “Anderen“, der das Gleiche behauptet! Wie ich schon vor 20 Jahren!
https://www.jaegermagazin.de/wildarten/rehwild/meister-der-rehwildhege-im-revier-mit-rudi-knaack/
Weidmannsheil euer Matthias